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Carola Brinkmann Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht
Anwaltskanzlei Brinkmann
Online-Scheidung
Sie haben alle streitigen Fragen mit Ihrem Ehegatten geklärt und wollen einfach nur noch einvernehmlich geschieden werden? Sie haben keine Zeit für einen Besuch beim Rechtsanwalt? Dann können Sie mir den Scheidungsauftrag online, per Post oder telefonisch erteilen. Natürlich stehe ich Ihnen während des gesamten Scheidungsverfahrens gerne auch für persönliche oder telefonische Besprechungen zur Verfügung. Voraussetzung für die Einreichung der Scheidung ist, dass Sie und Ihr Ehegatte seit mindestens knapp einem Jahr voneinander getrennt leben, entweder in verschiedenen Wohnungen oder in der gemeinsamen Wohnung. Bei einem Getrenntleben in der gemeinsamen Wohnung muss eigenständiges Wirtschaften vorgelegen haben, also insbesondere getrenntes Waschen und Kochen. Die Online-Scheidung eignet sich insbesondere für Ehegatten, die alle Scheidungsfolgen (Unterhalt, Umgangsrecht, Hausrat etc.) geklärt haben und sich über die Scheidung einig sind. kinderlose Ehegatten, die beide berufstätig sind. Ehegatten, von denen einer oder beide sich im Ausland aufhalten und die Scheidung per E-Mail vorbereiten möchten. Ehegatten, die ihr Scheidungsverfahren in Ruhe von zu Hause aus betreiben möchten. Vorsorglich weise ich darauf hin, dass es in meiner langjährigen Tätigkeit schon öfter der Fall war, dass ein Mandant/eine Mandantin einen Besprechungstermin vereinbart hatte, um die Scheidung einzureichen und davon ausging, dass alle damit in Zusammenhang stehenden Fragen bereits geregelt seien. Im Gespräch stellte sich dann aber heraus, dass doch noch einiges zu seinen/ihren Gunsten zu klären war, an das er/sie vorher nicht gedacht hatte. Nicht umsonst hat daher der Gesetzgeber auch festgelegt, dass eine Scheidung nur durch einen Rechtsanwalt eingereicht werden kann und nicht durch den Ehegatten selbst oder beim Standesamt. Ich empfehle daher grundsätzlich die Vereinbarung eines Besprechungstermins oder zumindest eine kurze telefonische Beratung, wenn die Scheidung eingereicht werden soll. Viele Mandanten füllen auch den Fragebogen zum Versorgungsausgleich, der uns vom Gericht übersandt wird, gerne mit mir gemeinsam aus. In vielen Fällen ist aber wirklich alles geklärt und dann können Sie mir natürlich auch gerne den Scheidungsauftrag online, telefonisch oder per Post ohne weitere Besprechung erteilen und auch die Fragebögen zum Versorgungsausgleich selbst ausfüllen und mir zur Weiterleitung an das Gericht zusenden. Um die Scheidung für Sie einreichen zu können, benötige ich die folgenden Angaben von Ihnen. Alle Ihre Angaben sind natürlich streng vertraulich und unterliegen der anwaltlichen Schweigepflicht. Name und Anschrift von Ihnen und Ihrem Ehegatten. Staatsangehörigkeit, falls nicht deutsch. Letzte gemeinsame Anschrift. Namen und Geburtsdaten von gemeinsamen minderjährigen Kindern, soweit vorhanden. Ob Ihr Ehegatte auch geschieden werden möchte. Falls dies nicht der Fall sein sollte, bitte ich um kurze Angabe, aus welchen Gründen Sie die Ehe als zerrüttet ansehen. Sie werden dann im Regelfall auch geschieden, wenn Ihr Ehegatte dies nicht möchte. Trennungszeitpunkt und ob die Trennung in der Ehewohnung oder in verschiedenen Wohnungen stattgefunden hat Nettoeinkommen von Ihnen und Ihrem Ehegatten. Außerdem bitte ich um Übersendung der Heiratsurkunde und Ihrer letzten Verdienstabrechnung, wenn möglich auch von Ihrem Ehegatten. Weiterhin benötige ich eine schriftliche Vollmacht von Ihnen. Diese sende ich Ihnen nach Eingang Ihrer Angaben per Post zu mit der Bitte um Unterzeichnung und Rücksendung. Sodann werde ich den Scheidungsantrag beim Familiengericht für Sie einreichen. Wenn ich für Sie Prozesskostenhilfe beantragen soll, teilen Sie mir dies bitte mit, ich übersende Ihnen dann das entsprechende Formular mit Merkblatt. Hinsichtlich gemeinsamer Kinder wenn vorhanden gehe ich davon aus, dass es beim gemeinsamen Sorgerecht verbleiben soll und dass hinsichtlich des Umgangsrechts Einigkeit besteht. Ich gehe auch davon aus, dass die Folgesachen Unterhalt, Hausrat, Ehewohnung und Zugewinnausgleich geklärt sind.   Zu den Kosten des Scheidungsverfahrens: Die Rechtsanwaltsgebühren und Gerichtskosten richten sich nach dem Geschäftswert, der vom Gericht anhand des Nettoeinkommens der Eheleute errechnet wird. Es gibt Gerichte, die bei einer einverständlichen Scheidung den Geschäftswert bis zu 25 % niedriger ansetzen. Das hängt aber nicht davon ab, ob Sie die Scheidung online oder ganz konventionell eingeleitet haben, sondern nur davon, ob es sich um eine einverständliche Scheidung handelt oder nicht. Ich rege bereits im Scheidungsantrag an, dass das Gericht im Hinblick auf die einverständliche Scheidung den Streitwert entsprechend absenkt. So ist für Sie sichergestellt, dass bei mir nur die geringstmöglichen Kosten entstehen. Jeder Rechtsanwalt in Deutschland ist bei gerichtlichen Verfahren - hierzu gehört auch das Scheidungsverfahren - an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz gebunden. Dort ist genau festgelegt, welche Gebühren ein Rechtsanwalt bei einem bestimmten Geschäftswert berechnen darf - aber auch muss. Es ist gesetzlich untersagt, niedrigere als diese gesetzlich festgelegten Gebühren zu berechnen. Die Gebühren sind völlig unabhängig davon, ob Sie die Scheidung online einleiten oder ganz konventionell einen Rechtsanwalt in dessen Büro aufsuchen. Die Rechtsanwaltsgebühren für ein Scheidungsverfahren betragen eine 1,3 Verfahrensgebühr und eine 1,2 Terminsgebühr sowie 20 € Auslagenpauschale zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Höhe der jeweiligen Gebühren in Ihrem Fall können Sie aus den Tabellen zum Rechtsanwaltsvergütungsgesetz entnehmen, abrufbar unter www.brak.de.   Bei einer einverständlichen Scheidung braucht sich Ihr Ehegatte nicht unbedingt auch anwaltlich vertreten zu lassen. Es reicht dann also, wenn ich für Sie die Scheidung einreiche. Da Ihr Ehegatte daher Kosten für einen eigenen Rechtsanwalt spart, stimmt er möglicherweise einer Kostenteilug der Anwaltsgebühren zu.